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Lab-Grown Diamant oder Diamant aus der Mine?

Was ein Lab-Grown Diamant (im Labor hergestellter Diamant) ist, wie er sich von einem Diamanten aus der Mine unterscheidet und was das für Ihre Wahl bedeutet.

2 Min. Lesezeit · Aktualisiert 06.10.2026

Lab-Grown Diamanten (im Labor hergestellte Diamanten) werfen beim Ringkauf oft Fragen auf: Was genau ist ein Lab-Grown Diamant? Sieht man den Unterschied? Was ist mit dem Wert? Hier ist der ehrliche Vergleich mit einem Diamanten aus der Mine.

Kurz gesagt

Ein Lab-Grown Diamant ist chemisch, physikalisch und optisch wie ein Diamant aus der Mine. Der Unterschied liegt in der Herkunft: Er entsteht im Labor, nicht im Bergbau. Optisch und in der Härte gibt es keinen Unterschied. Als Wertanlage eignet er sich nicht.

Was ist ein Lab-Grown Diamant?

Ein Diamant ist Kohlenstoff in einer bestimmten Kristallstruktur. In der Erde entsteht er über sehr lange Zeit unter enormem Druck und hoher Temperatur. Im Labor werden genau diese Bedingungen nachgebildet. Zwei Verfahren sind verbreitet:

  • HPHT (High Pressure, High Temperature): Hoher Druck und hohe Hitze, ähnlich wie im Erdinneren.
  • CVD (Chemical Vapor Deposition): Kohlenstoff lagert sich aus einem Gas Schicht für Schicht auf einem kleinen Diamant-Keim ab.

Das Ergebnis besteht in beiden Fällen aus Kohlenstoff im Diamantgitter. Der Rohstein wird anschließend wie jeder Diamant geschliffen und poliert.

Der direkte Vergleich

Lab-Grown Aus der Mine
Material Kohlenstoff, Diamantgitter Kohlenstoff, Diamantgitter
Härte (Mohs) 10 10
Brillanz und Feuer identisch bei gleichem Schliff identisch bei gleichem Schliff
Unterscheidbar nur mit spezieller Laborausrüstung, nicht mit bloßem Auge oder Lupe
Zertifizierung z. B. IGI, als „Laboratory-Grown“ ausgewiesen z. B. IGI
Herkunft Labor, nicht aus dem Bergbau Mine
Als Wertanlage nicht geeignet nur eingeschränkt

Ist ein Lab-Grown Diamant ein Imitat?

Nein. Imitate wie Zirkonia oder Moissanit sind andere Materialien, die nur ähnlich aussehen. Ein Lab-Grown Diamant besteht dagegen aus Kohlenstoff und ist chemisch, physikalisch und optisch wie ein Diamant aus der Mine. Der Unterschied liegt allein im Ursprung, und genau deshalb muss er immer klar als im Labor hergestellt gekennzeichnet sein. Bei LISYA steht das auf jeder Produktseite und im IGI-Zertifikat.

Die ehrlichen Argumente

Was für Lab-Grown spricht

  • Nicht aus dem Bergbau: Lab-Grown Diamanten stammen nicht aus Minen und damit nicht aus Konfliktgebieten.
  • Gleiche Optik, gleiche Härte: Für das tägliche Tragen über Jahrzehnte gemacht.
  • Klar dokumentiert: Jeder LISYA-Hauptstein mit IGI-Zertifikat.

Was Sie wissen sollten

  • Keine Geldanlage: Der Wiederverkaufswert von Lab-Grown Diamanten ist gering. Wer einen Diamanten als Wertanlage sucht, ist hier falsch. Wer einen Ring für die Liebe sucht, genau richtig.
  • Energie: Die Herstellung braucht viel Strom. Wie viel CO₂ dabei entsteht, hängt vom Energiemix des Herstellers ab.
  • Persönliche Werte: Für manche Menschen zählt die Entstehung in der Erde über sehr lange Zeit. Auch das ist ein legitimer Grund.

Woran erkenne ich einen guten Lab-Grown Diamanten?

Genau wie bei einem Diamanten aus der Mine: an den 4C und an einem unabhängigen Zertifikat. Lassen Sie sich nicht von Begriffen wie „Premium“ oder „Luxus“ leiten, sondern von den Angaben im Gutachten. Viele Lab-Grown Diamanten tragen zudem eine feine Lasergravur mit der Zertifikatsnummer auf der Rundiste, dem schmalen Rand des Steins.

Warum LISYA auf Lab-Grown setzt

Deshalb verwenden wir ausschließlich Lab-Grown Diamanten: nicht aus dem Bergbau, jeder Hauptstein mit IGI-Zertifikat, gefasst in 18 Karat Gold (750) oder Platin 950. Mehr dazu auf unserer Seite Unsere Diamanten.

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